Sehenswürdigkeiten in Saint-Moré
Saint-Moré liegt in einem engen Tal der Cure, einem Fluss, der sich durch Kalkstein gegraben hat. Der Ort breitet sich am linken Ufer aus, wo die steilen Hänge fast wie Felswände wirken. Rund um das Dorf dehnen sich Wälder aus, die mehr als die Hälfte der Fläche einnehmen. Die Cure bildet hier natürliche Furten, die schon in der Antike genutzt wurden, etwa die Furt Pont im Süden und die Furt Nailly im Norden.
Die Spuren menschlicher Besiedlung reichen weit zurück: Prähistorische Höhlen wurden bereits vor Hunderttausenden bewohnt. Später entstand hier ein gallisches oder gallorömisches Lager namens Cora, dessen Wehrmauer heute unter Denkmalschutz steht. Die Via Agrippa, eine alte Römerstraße, führte einst über eine der Furten und hinterließ sichtbare Reste. Im Mittelalter entwickelte sich der Ort weiter, wovon die Kirche aus dem 16. Jahrhundert und das Schloss Le Crot aus dem 17. Jahrhundert zeugen.
Heute prägen die historischen Bauwerke das Bild des Ortes. Neben der Kirche und dem Schloss fällt ein Uhrenturm aus dem frühen 19. Jahrhundert auf. Die steilen Täler und die dichte Bewaldung machen die Umgebung zu einem Ort, der Natur und Geschichte verbindet. Die Nachbarorte Arcy-sur-Cure und Voutenay-sur-Cure liegen nur wenige Kilometer entfernt und grenzen an das enge Flusstal.
📋 Zahlen & Fakten
- Einwohner
- 176
- Fläche
- 11,98 km²
- Seehöhe
- 262 m
- Bezirk
- Yonne
- Website
- www.saintmore.fr
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