Rixheim liegt im Osten Frankreichs, etwa sechs Kilometer von Mülhausen entfernt, in einer flachen Landschaft des Oberelsass. Im Norden grenzt es an Sausheim, im Osten an Ottmarsheim und Hombourg, während im Süden Habsheim und Zimmersheim benachbart sind. Die Stadt ist bekannt für eine historische Kommende des Deutschen Ordens, deren Gebäude noch heute erhalten sind und von einem Baumeister dieses Ordens stammen.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück, später fanden sich römische Relikte. Die erste urkundliche Erwähnung datiert aus dem frühen 9. Jahrhundert unter dem Namen Richeneshies. Im Mittelalter gehörte der Ort zu den Habsburger Gebieten und wechselte nach dem Dreißigjährigen Krieg an Frankreich. Während des Zweiten Weltkriegs wurde Rixheim schwer getroffen und später befreit.
Besonders sehenswert ist das Schloss der Deutschordenskommende, das heute ein Tapetenmuseum beherbergt. Die spätgotische Kirche Sankt Leodegar zeigt barocke Einflüsse, während Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen das Stadtbild prägen. Einst prägte eine bedeutende Tapetenfabrik den Ort, deren Geschichte eng mit dem Schloss verbunden ist.