Radepont liegt in der Normandie am Ufer der Andelle, umgeben von sanften Hügeln und dichtem Wald. Die Gemeinde gehört zum Département Eure und ist Teil einer malerischen Flusslandschaft, die von historischen Bauwerken geprägt ist. Mit ihren rund Einwohnern ist sie ein ruhiger Ort, der zwischen Natur und Kultur vermittelt.
Die Geschichte Radeponts beginnt mit der Gründung der Abtei Notre-Dame de Fontaine-Guérard im Jahr. Die Zisterzienserinnenabtei, die im Jahrhundert entstand, war ein bedeutendes geistliches Zentrum, bis sie während der Französischen Revolution aufgelöst und verkauft wurde. Später nutzten Unternehmer die Ruinen als Steinbruch für eine neugotische Spinnerei, die heute als Industriedenkmal erhalten ist. Ein romantischer Park, der im Jahrhundert angelegt wurde, erinnert an die einstige Klosteranlage.
Besonders sehenswert sind die Ruinen der gotischen Abteikirche und des Konvents, die seit als historisches Denkmal geschützt sind. Ein Projekt zur Wiederherstellung authentischer Klostergärten nutzt Teile des Geländes. Die Spinnerei, einst ein prächtiger Bau, steht heute als Zeugnis der Industrialisierung. Zudem ist Radepont für seine regionalen Produkte wie Schweinefleisch, Geflügel und Cidre bekannt. Der Maler Philippe Zacharie, der hier wirkte, hinterließ ebenfalls Spuren in der Ortsgeschichte.