Pibrac liegt im Südwesten Frankreichs, etwa fünfzehn Kilometer westlich von Toulouse, und gehört zur Region Okzitanien. Die Gemeinde wird von den Flüssen Aussonnelle und Courbet durchzogen und ist von mehreren Nachbargemeinden umgeben, darunter Montaigut-sur-Save im Norden und Léguevin im Süden.
Die Geschichte des Ortes reicht bis ins frühe 12. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle eine Burg stand. Bekannt wurde Pibrac vor allem durch Guy Du Faur de Pibrac, einen Grafen und Schriftsteller des 16. Jahrhunderts, sowie durch Germaine Cousin, die später als Heilige Germaine verehrt wurde. Eine Basilika im byzantinisch-romanischen Stil wurde zu ihren Ehren errichtet.
Heute prägen historische Bauwerke wie die Basilika Sainte-Germaine und die Kirche Sainte-Marie-Madeleine das Ortsbild. Das Schloss Pibrac und das Tor Heinrichs IV. zählen zu den Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde ist zudem durch die Route nationale 124 und einen Bahnhof an der Bahnstrecke nach Toulouse und Auch gut angebunden.