Padrón liegt in der Provinz A Coruña in Galicien, wo der Fluss Sar durch die Landschaft fließt. Die Gemeinde ist bekannt für ihre historische Verbindung zum Apostel Jakobus und beherbergt bedeutende Bauwerke wie die Kirche Santiago Apóstol. Mit etwa Einwohnern ist sie ein kultureller und religiöser Mittelpunkt der Region.
Der Name Padrón geht auf einen römischen Meilenstein zurück, der an der Stelle stand, wo das Schiff mit dem Leichnam des Apostels Jakobus anlegte. Im Mittelalter wurde der Ort durch Überfälle von Wikingern und Normannen bedroht, doch die Rekonstruktion der Festung Torres do Oeste brachte Sicherheit. Erzbischof Gelmírez förderte den Wohlstand, indem er einen Hafen errichten ließ, der später versandete.
Padrón ist eng mit der galicischen Literatur verbunden, etwa durch Rosalía de Castro, die hier ihre letzten Jahre verbrachte. Die Marienkirche, eine der ältesten der Welt, und das Haus A Matanza, heute ein Museum, sind bedeutende Sehenswürdigkeiten. Zudem gibt das Gericht Pimientos de Padrón der galicischen Küche seinen Namen.