Oudon liegt im Westen Frankreichs an der Loire, wo der Fluss Hâvre einmündet. Die Gemeinde grenzt im Osten an Ancenis-Saint-Géréon und im Westen an Couffé, während auf der anderen Flussseite Orée d’Anjou liegt. Eine fast drei Kilometer lange Insel, die Macrière, gehört ebenfalls zum Gemeindegebiet. Der Ort ist über einen Bahnhof an die Bahnstrecke Tours–Saint-Nazaire angebunden und liegt etwa fünf Kilometer westlich von Ancenis-Saint-Géréon und 30 Kilometer östlich von Nantes.
Erstmals erwähnt wird Oudon im Zusammenhang mit einer Brücke über die Loire, die bereits im Mittelalter eine wichtige Rolle spielte. Der Ort entwickelte sich entlang dieses Flussübergangs und profitierte von seiner Lage an einer wichtigen Handelsroute. Später wurde die Gemeinde durch die Eisenbahn verkehrstechnisch besser erschlossen, was die wirtschaftliche Entwicklung förderte.
Bekannt ist Oudon vor allem für seine malerische Lage an der Loire und die historische Brücke, die den Fluss überspannt. Ein weiteres markantes Bauwerk ist der Bahnhof, der die Bedeutung des Ortes als Verkehrsknotenpunkt unterstreicht. Die Partnerschaft mit der deutschen Gemeinde Simmertal seit 1988 zeigt die internationale Verbindung des Ortes. Zudem brachte Oudon mit Jacques-Nicolas de Fleuriot de La Freulière einen bedeutenden royalistischen Konterrevolutionär hervor.