Sehenswürdigkeiten in Otmuchów

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Burg Ottmachau

Bild: Jacek Halicki · CC BY-SA 3.0 PL · Wikimedia Commons

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Otmuchów liegt im Südwesten Oberschlesiens am linken Ufer der Glatzer Neiße, etwa 15 Kilometer westlich von Neisse. Westlich der Stadt erstreckt sich der Ottmachauer Stausee bis Paczków, östlich der Neisser Stausee bis Nysa. Die Stadt ist Sitz einer gleichnamigen Stadt- und Landgemeinde.

Die erste Erwähnung der Siedlung stammt aus dem frühen 11. Jahrhundert, als sie dem Bistum Breslau gehörte und der Grenzsicherung diente. 1155 wurde die Kastellanei Ottmachau in einer Papsturkunde als Besitz der Breslauer Bischöfe bestätigt. Im 13. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einem Marktflecken, erhielt 1245 eine Bestätigung des Bischofsbesitzes und 1261 einen Kastellan. Nach der Entstehung des Fürstentums Neisse 1290 verlor Ottmachau an Bedeutung, da Neisse zur Residenz der Bischöfe wurde. 1347 erhielt die Stadt das Magdeburger Stadtrecht und wurde planmäßig ausgebaut.

Die Stadtanlage mit quadratischem Ring, Rathaus und Stadtmauer prägt bis heute das Bild. Die Burg und das Kollegiatstift aus dem 14. Jahrhundert zeugen von der historischen Rolle als Bischofsstadt. Nach Zerstörungen in den Hussitenkriegen wurde Ottmachau wiederaufgebaut und erlebte unter den Bischöfen im 16. und 17. Jahrhundert eine Blütezeit. Zwei Stadt- und Jagdschlösser sowie die barocke Pfarrkirche erinnern an diese Epoche.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
6.360

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