Opponitz liegt im Mostviertel an der Ybbs, eingebettet in die niederösterreichische Eisenwurzen. Die Gemeinde ist von ausgedehnten Wäldern geprägt, die über siebzig Prozent ihrer Fläche bedecken. Das Gestein der Region trägt den Namen Opponitz-Formation und stammt aus der Zeit der oberen Trias.
Der Name des Ortes geht vermutlich auf eine slawische Besiedlung zurück und wurde erstmals 1256 als „Opotnitz“ urkundlich erwähnt. Prägend war der Bau des Kraftwerks Opponitz im Ortsteil Schwarzenbach in den 1920er Jahren, das bis heute Strom liefert. Die stillgelegte Ybbstalbahn verband einst Waidhofen an der Ybbs mit Lunz am See und wurde später durch den Ybbstalradweg ersetzt.
Bekannt ist Opponitz vor allem als beliebtes Ziel für Fliegenfischer. Die katholische Pfarrkirche ist dem hl. Kunigunde geweiht. Das Gemeindewappen zeigt ein Wasserrad und einen roten Wolf auf grünem Dreiberg. Partnerschaftliche Beziehungen bestehen seit 2007 zu einer polnischen Gemeinde.