Oporów liegt in der Woiwodschaft Łódź und ist namensgebender Hauptort einer gleichnamigen Landgemeinde. Das Dorf selbst ist umgeben von der flachen Landschaft des Powiat Kutnowski, der für seine weiten Felder bekannt ist. In der Region prägt der Fluss Ochta das Bild, der nahe dem Ort vorbeifließt.
Erstmals erwähnt wird der Ort im Zusammenhang mit historischen Verwaltungsstrukturen, doch seine heutige Bedeutung erhielt er vor allem durch die politische Eingliederung während des Zweiten Weltkriegs. Zwischen 1940 und 1945 gehörte Oporów zum Landkreis Kutno im Reichsgau Wartheland, was die lokale Geschichte nachhaltig prägte.
Besonders bekannt ist der Ort für sein Schloss, das im Stil der Backsteingotik erbaut wurde und als eines der bedeutendsten Bauwerke dieser Art in der Region gilt. Zudem brachte Oporów mit Władysław Oporowski eine historische Persönlichkeit hervor, der als Unterkronkanzler, Erzbischof von Włocławek und Primas Poloniae wirkte.