Neubiberg liegt im Landkreis München, eingebettet zwischen den Münchner Stadtteilen Waldperlach, Neuperlach und Altperlach sowie den Gemeinden Ottobrunn und Unterhaching. Das ungewöhnlich langgestreckte Gebiet steigt von etwa 547 Metern im Westen auf rund 555 Meter im Osten an, wobei der Hachinger Bach als einziges Fließgewässer durch Unterbiberg fließt. Die Gemeinde besteht aus den beiden Gemeindeteilen Neubiberg und Unterbiberg, wobei der östliche Teil heute eine dicht besiedelte Wohnsiedlung bildet, die nahtlos in die städtische Bebauung übergeht.
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in vor- und frühgeschichtliche Zeiten zurück, wie eine spätkeltische Viereckschanze in Unterbiberg zeigt. Der Ort wurde erstmals zwischen 1034 und 1041 als „Villa piburc“ erwähnt und entwickelte sich später zu einem eigenständigen Dorf. Die Namensgebung „Neubiberg“ für den östlichen Teil datiert erst aus dem frühen 20. Jahrhundert, als dort durch den Bau der Bahnlinie und die Ansiedlung von Siedlern eine neue Gemeinde entstand. Prägend war auch die Nutzung als Fliegerhorst während des Nationalsozialismus und später durch die US Air Force, bevor das Gelände zur Universität der Bundeswehr umgenutzt wurde.
Neubiberg besticht durch seinen dörflichen Charme in Unterbiberg mit einer alten Dorfkirche und historischen Bauernhöfen. Der Umweltgarten mit seinen Tieren und der Landschaftspark Campeon mit Unternehmenssitzen von Infineon und Intel prägen das Bild. Die Gemeinde wirbt als „Universitätsgemeinde“ und bietet mit dem Landschaftspark Hachinger Tal und dem Bahnhofswald Naherholungsmöglichkeiten. Regelmäßige Veranstaltungen wie das ehemalige Flugplatzrennen und die Arbeit der Akademie Tierschutz runden das Profil ab.