Sehenswürdigkeiten in Netphen

St. Martin
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Netphen liegt im Südwesten des Rothaargebirges, im Siegerland, wo sich die Landschaft aus bewaldeten Bergrücken und tiefen Tälern zusammensetzt. Die Stadt grenzt im Nordosten an Wittgenstein und ist etwa sechs Kilometer von der Innenstadt Siegens entfernt. Durch das Gebiet fließen die Sieg und mehrere ihrer Zuflüsse wie der Werthenbach und die Netphe, während im Süden die Obernautalsperre das Bild prägt. Mit Höhenlagen zwischen 280 und 676 Metern über dem Meeresspiegel wechseln sich milde Tallagen mit kühleren Bergregionen ab.

Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die La-Tène-Zeit zurück, doch die erste urkundliche Erwähnung von Netphen stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im Mittelalter gehörte die Region zum Herrschaftsbereich der Grafen von Nassau, die hier Burgen wie die Burg Hainchen errichteten. Im 17. Jahrhundert wurde Netphen von der Pest heimgesucht und erlitt Plünderungen durch marodierende Truppen. Nach wechselnder Zugehörigkeit zu Nassau, Oranien und Preußen entwickelte sich der Ort im 20. Jahrhundert durch Eingemeindungen zur heutigen Großgemeinde.

Die Stadt beeindruckt mit historischen Bauwerken wie der Martinikirche und der St. Peterskapelle, die unterschiedliche Konfessionen vereint. Ein Freizeitpark mit Hallenbad und Trampolinhalle bietet Erholung, während die umliegenden Berge wie die Oberste Henn und der Jagdberg Wanderern und Naturliebhabern begegnen. Regelmäßige Feste, darunter eine 775-Jahr-Feier mit großem Festzug, prägen das Gemeinschaftsleben. Die besondere klimatische Vielfalt zwischen Tal und Berg macht Netphen zu einem Ort mit wechselhaften Wettererlebnissen.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
23.430
Fläche
137,39 km²
Seehöhe
300 m
Bezirk
Kreis Siegen-Wittgenstein

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