Muttenz liegt östlich von Basel, eingebettet zwischen dem Rhein im Norden, dem Gempenplateau im Süden und dem Wartenberg im Osten. Die Gemeinde teilt sich ein großes Industriegebiet mit Birsfelden und Pratteln und beherbergt einen der größten Rangierbahnhöfe Europas. Mit über vierzig Prozent Wald und Siedlungsfläche ist das Gebiet abwechslungsreich gegliedert. Muttenz grenzt an mehrere basellandschaftliche Gemeinden sowie an Basel-Stadt, Solothurn und sogar an Deutschland.
Die erste gesicherte Erwähnung von Muttenz stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert, doch ältere Hinweise bleiben unsicher. Frühere Funde wie bronzezeitliche Relikte und römische Siedlungsreste belegen eine lange Besiedlung. Im Mittelalter wechselte der Ort mehrfach die Herrschaft, bis er schließlich 1515 an Basel fiel. Nach der Kantonstrennung 1832/33 wurde Muttenz Teil von Basel-Landschaft.
Besonders bekannt ist Muttenz für seine historische Wehrkirche St. Arbogast, die einzige vollständig erhaltene ihrer Art in der Schweiz. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Freidorf, ein bedeutender Siedlungsbau der Zwischenkriegszeit, und mehrere Burgruinen auf dem Wartenberg. Die Gemeinde erhielt 1983 den Wakkerpreis für den Erhalt ihrer Bausubstanz. Sportlich prägt der SV Muttenz mit seinem Stadion das Ortsbild, während der TV Muttenz mit Traditionen wie dem „Eierleset“ kulturell wirkt.