Monzón liegt in der aragonischen Provinz Huesca, wo sich der Río Cinca und der kleinere Sosa vereinen. Die Stadt befindet sich etwa zwei Drittel des Weges zwischen der Provinzhauptstadt Huesca und Lleida, die nur etwas mehr als fünfzig Kilometer entfernt ist. Auf etwa 275 Metern Höhe gelegen, herrscht ein gemäßigtes bis warmes Klima mit jährlich rund 460 Millimetern Regen.
Erstmals erwähnt wird Monzón als wichtiger Stützpunkt des Templerordens, der hier eine bedeutende Komturei unterhielt. Später diente die Stadt mehrfach als Versammlungsort der aragonischen Ständeversammlungen. Die Burg, deren Bergfried aus dem neunten Jahrhundert stammt, war über Jahrhunderte eine umkämpfte Festung zwischen den Tälern von Segre und Cinca.
Die Burg und die romanische Kathedrale Santa María del Romeral prägen das Stadtbild ebenso wie der Franziskanerkonvent, der heute ein Konservatorium beherbergt. Zu den jährlichen Höhepunkten zählen die Fiestas de Santa Bárbara mit der traditionellen „Bürgermeister-Taufe“ und das Patronatsfest des Evangelisten Matthäus. Berühmte Söhne der Stadt sind unter anderem der Sozialreformer Joaquín Costa und die Schriftstellerin Luz Gabás.