Markersdorf liegt in der östlichen Oberlausitz, wo der Weiße Schöps das Landschaftsbild prägt. Die Gemeinde grenzt im Osten an die Stadt Görlitz und wird von der Landeskrone überragt, einem markanten Basaltkegel. Die Umgebung besteht aus fruchtbaren Talauen und Granitkuppen, während Höhenzüge im Osten die Wasserscheide zwischen Neiße und Spree bilden.
Erstmals erwähnt wird Markersdorf im 14. Jahrhundert, doch Funde belegen menschliche Spuren bereits aus der Steinzeit. Der Ort entstand als Waldhufendorf und wechselte mehrfach die Besitzer, darunter das Kloster Marienthal und Görlitzer Kaufleute. Im Dreißigjährigen Krieg litt die Bevölkerung unter Plünderungen, und auch Napoleon hinterließ seine Spuren in der Region.
Heute besteht die Gemeinde aus sieben Ortsteilen, die 1994 zur Großgemeinde zusammengeschlossen wurden. Die Landschaft ist geprägt von Granitformationen wie den Königshainer Bergen, und Reste alter Ziegeleien erinnern an die frühere Rohstoffnutzung. Die Landeskrone bietet als Aussichtspunkt einen Blick über die Region.