Luže liegt in Ostböhmen am rechten Ufer der Novohradka, etwa elf Kilometer südwestlich von Vysoké Mýto. Die Kleinstadt befindet sich in einer hügeligen Landschaft, die von Wäldern und Feldern geprägt ist. Mit seinen Ortsteilen wie Košumberk oder Domanice erstreckt es sich über ein größeres Gebiet.
Die erste Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr zurück, als ein Dorf namens Kamenicza in der Nähe bestand. Später wurde Luže im 14. Jahrhundert als Markt bezeichnet und gehörte lange zur Herrschaft der Familie Slavata. Nach wechselnden Besitzern, darunter die Jesuiten und die Familie Thurn und Taxis, erhielt die Gemeinde erst vor wenigen Jahrzehnten die Stadtrechte.
Bekannt ist Luže vor allem für seine historischen Bauwerke. Dazu zählen die Ruine der Burg Košumberk mit einem Burgmuseum, die Kirche der Jungfrau Maria und die Bartholomäuskirche aus dem 14. Jahrhundert. Auch eine Synagoge und ein jüdischer Friedhof zeugen von der Vergangenheit. Persönlichkeiten wie der Historiker František Novotný oder der Sozialmediziner František Hamza prägten die Stadt. Regelmäßig finden hier kulturelle Veranstaltungen statt, die das Erbe der Region lebendig halten.