Sehenswürdigkeiten in Lassan

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Wassermühle Lassan
Chron-Paul CC BY-SA 3.0
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Sehenswürdigkeiten in Lassan

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Wassermühle Lassan
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Lassan liegt am Westufer des Peenestroms gegenüber der Insel Usedom, eingebettet in eine ländliche Landschaft mit Wäldern und Feldern, die als Lassaner Winkel bekannt ist. Die Stadt gehört zum Landkreis Vorpommern-Greifswald und wird vom Amt Am Peenestrom mit Sitz in Wolgast verwaltet. Sie ist der Hauptort dieser Region und liegt etwa 40 Kilometer östlich von Greifswald, 15 Kilometer südlich von Wolgast und 15 Kilometer nordöstlich von Anklam. Lassan ist zudem der östliche Endpunkt der Ferienstraße Vorpommersche Dorfstraße und liegt am Jakobsweg Via Baltica.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1136, als der Name „terra Lesane“ in einer Urkunde Kaiser Lothars genannt wurde. Der Ort entwickelte sich aus einer slawischen Fischersiedlung mit Burg und erhielt zwischen 1264 und 1278 das Stadtrecht. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit war der Fischfang eine wichtige Einnahmequelle, und der Hafen gewann durch die Lage am Peenestrom an Bedeutung. Ein Stadtbrand zerstörte 1664 weite Teile der Stadt, und 1837 wütete eine Cholera-Epidemie. Im 19. Jahrhundert entstand eine jüdische Gemeinde, die bis in die 1940er Jahre bestand. Die Anbindung an das Umland verbesserte sich 1896 mit der Eröffnung der Anklam-Lassaner Kleinbahn.

Lassan prägt eine mittelalterliche Hallenkirche, eine Stadtmauer und ein Rathaus, die nach der Wiedervereinigung grundlegend saniert wurden. Der Hafenplatz wurde ausgebaut, und 1996 entstand ein Wasserwander-Rastplatz. Die Stadt liegt im Naturpark Insel Usedom sowie im Naturpark Flusslandschaft Peenetal. Zu den Ortsteilen gehören Klein Jasedow, Papendorf, Pulow, Waschow und Vorwerk, die alle eine eigene Geschichte als Gutsdörfer oder slawische Gründungen aufweisen.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
1.473
Fläche
28,21 km²
Seehöhe
5 m
Bezirk
Amt Am Peenestrom

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