Sehenswürdigkeiten in La Celle-Saint-Cloud

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château de Beauregard
M. Chochon Public domain

Sehenswürdigkeiten

3
château de La Celle
château de Beauregard
Kanton La Celle-Saint-Cloud

Auf der Karte

La Celle-Saint-Cloud liegt im Département Yvelines, etwa sechzehn Kilometer westlich von Paris, zwischen den Orten Saint-Germain-en-Laye und Versailles. Im Norden grenzt die Gemeinde an Rueil-Malmaison, im Süden an Le Chesnay-Rocquencourt und im Westen an Louveciennes. Die Landschaft gehört zu den Höhenlagen der Île-de-France.

Der Name der Stadt geht auf ein kleines Bauwerk aus der gallorömischen Zeit zurück, das als Unterkunft für Jäger und Holzhauer diente. Später erhielt sie den Zusatz Saint-Cloud, benannt nach dem heiligen Chlodoald, der dort als Einsiedler lebte. Im Mittelalter gehörte der Ort zur Abtei Saint-Germain-des-Prés, bis er im 17. Jahrhundert in den Besitz der französischen Krone überging. Während der Kriege des Mittelalters und der Neuzeit erlitt La Celle-Saint-Cloud schwere Zerstörungen, etwa durch die Wikinger oder im Hundertjährigen Krieg. Im 19. Jahrhundert wurde der Ort durch Schriftsteller wie Pigault-Lebrun oder die Familie Belloc geprägt, im 20. Jahrhundert durch die Bombardierung im Zweiten Weltkrieg und den anschließenden Wiederaufbau.

Heute prägen historische Bauwerke das Bild der Stadt, darunter die Kirche Saint-Pierre-Saint-Paul aus dem 18. Jahrhundert und das Schloss de la Celle, das heute vom Außenministerium genutzt wird. Ein weiterer markanter Ort ist der Pavillon du Butard, ein ehemaliger Jagdpavillon Ludwigs XV. Die Stadt ist zudem bekannt für ihre Verbindung zu Persönlichkeiten wie Madame de Pompadour oder dem Maler Alfred Sisley, der hier Motive fand. Regelmäßige Begegnungen mit der spanischen Partnerstadt Beckum unterstreichen die internationale Ausrichtung.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
20.460
Fläche
5,82 km²
Seehöhe
176 m
Bezirk
arrondissement de Versailles

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