Sehenswürdigkeiten in Knin

8 Ziele an einem Ort.

Crkva svetog Ante u Kninu
SmirnofLeary CC BY 3.0

Sehenswürdigkeiten in Knin

7
Knin
Orthodoxe Kirche in Knin
Crkva svetog Ante u Kninu
Crkva sv. velikomučenika Georgija u Kninskom Polju
Crkva Gospe Velikog Hrvatskog Krsnog Zavjeta u Kninu
Oćestovo Monastery

Auf der Karte

Knin liegt im dalmatinischen Hinterland, etwa auf gleicher Höhe wie Zadar, nahe der bosnischen Grenze. Die Stadt breitet sich im Kninsko polje aus, einer Ebene unterhalb der Dinara, und wird vom Fluss Krka durchzogen, der hier aus einer Karstquelle entspringt. Die Krka wird in der Stadt von den Flüssen Butižnica und Orašnica gespeist, bevor sie in eine Schlucht übergeht, die bereits zum Nationalpark Krka gehört. Im Westen der Innenstadt thront die Festung auf dem Felssporn Spas.

Erstmals als wichtiger Ort erwähnt wurde Knin im 11. Jahrhundert, als es Sitz des kroatischen Königs Dmitar Zvonimir war. Später verlor es an Bedeutung, wurde von den Osmanen erobert und wechselte danach zwischen venezianischer und habsburgischer Herrschaft. Im 20. Jahrhundert war Knin Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen, darunter die Schlacht von Knin im Zweiten Weltkrieg und die Eroberung während des Kroatienkriegs. Die Stadt diente zeitweise als Hauptstadt der Republik Serbische Krajina.

Bekannt ist Knin vor allem für seine große Festungsruine auf dem Spas, die jedes Jahr am 5. August im Mittelpunkt der Feiern zum Tag des Sieges steht. Unweit davon entspringt die Krka, deren Quellgebiet bei ausreichendem Wasserstand einen beeindruckenden Wasserfall bildet. Die Stadt ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt und Heimat zahlreicher Persönlichkeiten, darunter der kroatische Schriftsteller Dinko Šimunović und der Fußballspieler Branko Miljuš.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
11.633
Fläche
355 km²
Seehöhe
220 m
Bezirk
Šibensko-kninska županija

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