Kanice liegt im Drahaner Bergland, eingebettet in Wälder am Südrand des Schutzgebietes Moravský kras. Ein kleiner Bach durchzieht das Dorf, während sich im Norden und Osten bewaldete Hügel wie die Baba und die Skalka erheben. Südöstlich grenzt Ochoz u Brna an, im Südwesten folgen weitere Nachbarorte wie Líšeň und Bílovice nad Svitavou.
Erstmals erwähnt wurde Kanice im Jahr, als es als Teil einer Schenkung an eine Adlige ging. Damals bestand der Ort aus wenigen Häusern von Bauern, Köhlern und Holzfällern sowie einer Kalkbrennerei. Später wechselte Kanice mehrfach die Herrschaft, wurde geplündert und schließlich einer größeren Verwaltungseinheit angeschlossen. Erst im 19. Jahrhundert erhielt es eigene Verwaltungsstrukturen und wurde später Teil des heutigen Kreises.
Das Dorf prägen historische Spuren wie die Ruine der Burg Obřany und mehrere Denkmäler für bedeutende Persönlichkeiten. Ein Hegerhaus erinnert an Josef Ressel, während Naturreservate wie Hádecká planinka die umgebende Landschaft schützen. Seit 2003 besteht eine Partnerschaft mit der österreichischen Gemeinde Spillern.