Sehenswürdigkeiten in Jübar
Jübar liegt in der Altmark, rund 25 Kilometer südwestlich von Salzwedel. Östlich des Ortes fließt der Jübarer Abzugsgraben, der später in die Hartau mündet. Im Norden erhebt sich der Kahnberg, mit fast 108 Metern die höchste Erhebung der Gemeinde, während im Süden der Bromer Berg knapp 94 Meter erreicht. Die westliche Grenze bildet großenteils die Ohre, die hier auch die Landesgrenze zu Niedersachsen markiert.
Erstmals als Jubere im Jahr 1240 erwähnt, wechselte der Name des Ortes über die Jahrhunderte hinweg mehrfach. Ursprünglich gehörte Jübar zum Kloster Isenhagen, bevor es später an das Stift Diesdorf überging. Im Mittelalter war der Ort ein Kirchdorf, das mehrere umliegende Siedlungen betreute. Die beiden tausendjährigen Linden im Norden und Süden des Rundlings prägen bis heute das Bild und verweisen auf den alten Ortsnamen, der sich vermutlich von der Linde ableitet.
Die Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert mit ihrem neoromanischen Backsteinturm ist ein zentrales Bauwerk. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die tausendjährige Linde, die als Naturdenkmal gilt und das Wappen der Gemeinde prägt. Der größte Arbeitgeber ist ein Spanplattenwerk in Nettgau. Persönlichkeiten wie der Politiker Hans-Heinrich Jordan und der Heimatforscher Hartmut Bock stammen aus Jübar. Mehrfach wurde der Ort für seine Schönheit ausgezeichnet.
📋 Zahlen & Fakten
- Einwohner
- 1.544
- Fläche
- 70,89 km²
- Seehöhe
- 75 m
- Bezirk
- Altmarkkreis Salzwedel
- Website
- www.juebar.eu
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