Jettingen-Scheppach liegt im schwäbischen Landkreis Günzburg, eingebettet in die Region Donau-Iller zwischen Ulm und Augsburg. Die Mindel durchfließt das Gemeindegebiet, während der Buchberg im Ettenbeurer Wald mit über 500 Metern Höhe den höchsten Punkt markiert. Der Markt besteht aus mehreren Gemeindeteilen wie Freihalden, Jettingen, Ried, Scheppach und Schönenberg.
Die Geschichte des Ortes reicht bis ins Mittelalter zurück: Jettingen erhielt im 14. Jahrhundert Marktrechte und war über Jahrhunderte Sitz einer Herrschaft, die zunächst den Herren vom Stain und später den Grafen Schenk von Stauffenberg gehörte. Scheppach hingegen gehörte zur Markgrafschaft Burgau und kam erst später zu Bayern. Die heutige Gemeinde entstand 1970 durch den Zusammenschluss von Jettingen und Scheppach, weitere Ortsteile folgten in den folgenden Jahren.
Der Ort besticht durch seine Wallfahrtskirche Allerheiligen und mehrere historische Pfarrkirchen in den Gemeindeteilen. Persönlichkeiten wie der Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg oder der Architekt Dominikus Böhm prägten die Region. Zudem locken Baggerseen an der Mindel zum Baden und Surfen, während Vereine und Radwege das kulturelle und sportliche Leben bereichern.