Sehenswürdigkeiten in Île-de-Sein

6 Ziele an einem Ort.

Ar Men
Jocelyn Caron CC BY-SA 3.0
6 SehenswürdigkeitenFrankreich

Sehenswürdigkeiten

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Île de Sein
Leuchtturm Tevennec
Grand phare de l’Île de Sein
Phare de Men Brial
ancien abri du marin

Auf der Karte

Die Île-de-Sein ist eine kleine französische Inselgemeinde vor der bretonischen Atlantikküste, etwa acht Kilometer von der Pointe du Raz entfernt. Sie besteht aus der namensgebenden Hauptinsel und einigen winzigen Nachbarinseln und gehört zur Region Cornouaille. Mit einer Fläche von nur 56 bis 60 Hektar und einer maximalen Länge von rund 1,8 Kilometern ist sie schmal und flach, wobei der höchste Punkt gerade einmal 15 Meter über dem Meeresspiegel erreicht. Die Insel besteht aus Granit und ist von gefährlichen Riffen umgeben, die sich unter Wasser fortsetzen.

Schon in prähistorischer Zeit war die Insel besiedelt, doch berühmt wurde sie durch eine antike Legende: Der römische Geograf Pomponius Mela beschrieb sie als Standort eines Orakels, das von neun zauberkräftigen Priesterinnen betrieben wurde. Diese Erzählung fand später Eingang in die Artus-Sage. Während des Zweiten Weltkriegs spielte die Insel eine besondere Rolle, als ihre männlichen Bewohner sich als Fischer mit ihren Booten den Streitkräften des Freien Frankreichs anschlossen und damit einen bedeutenden Beitrag zur Résistance leisteten.

Heute lebt die Gemeinde fast ausschließlich vom Fischfang und vom Tourismus, der in den Sommermonaten viele Besucher anlockt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen mehrere Megalithanlagen wie das Menhirpaar Les Causeurs, eine prähistorische Grabstätte und die Pfarrkirche St-Guénolé. Ein markantes Bauwerk ist der Grand phare de l’Île de Sein, ein Leuchtturm, der die gefährlichen Gewässer um die Insel sichert. Die Insel ist zudem Teil eines Naturparks und ein wichtiger Brutplatz für Seevögel.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
263

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