Hüttschlag liegt im Salzburger Land, etwa acht Kilometer südlich von Großarl im Großarltal. Der Ort ist Teil des Nationalparks Hohe Tauern und reicht bis zum 2884 Meter hohen Keeskogel, dem einzigen Gletscher im Tal. Die Gemeinde besteht aus den drei Ortschaften Hüttschlag, Karteis und See.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Großarltal um das Jahr 930, als das Erzbistum Salzburg Grundherr und später Landesherr wurde. Im 14. Jahrhundert entstand ein eigener Landgerichtsbezirk, und nach einer vorübergehenden Zugehörigkeit zu Bayern gehört Hüttschlag seit 1816 zu Österreich. Der Name des Ortes geht auf die frühere Schmelzhütte und Rodungstätigkeiten zurück.
Hüttschlag ist bekannt für seine traditionelle Volkskultur und Vereine wie die Trachtenmusikkapelle oder die Bergrettung. Jährlich findet der Salzburger Bergadvent statt. Sehenswürdigkeiten sind die katholische Pfarrkirche zum hl. Josef und das Talmuseum mit Nationalpark-Infostelle. Der Ort lebt heute vor allem vom Tourismus und ist Teil der Bergsteigerdörfer-Initiative.