Geispolsheim liegt in der Nähe von Straßburg im Département Bas-Rhin und gehört zur Region Grand Est. Die Stadt besteht aus zwei Teilen: Geispolsheim-Village und Geispolsheim-Gare. Der zweite Teil verdankt seinen Namen dem Bahnhof an der Strecke nach Colmar und Mülhausen, der von Regionalzügen bedient wird. Im Nordwesten besteht ein Autobahnanschluss zur A 35.
Erstmals erwähnt wird der Ort in historischen Aufzeichnungen, doch seine heutige Prägung erhielt er vor allem durch die Eisenbahnanbindung. Der Bahnhof machte den Ortsteil Geispolsheim-Gare zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt in der Umgebung. Die wirtschaftliche Entwicklung hing lange mit der Lage an dieser Strecke zusammen.
Besonders sehenswert sind die traditionellen Fachwerkhäuser und die katholische Kirche Sainte-Marguerite aus dem 18. Jahrhundert. Eine weitere Besonderheit ist die Kapelle Hattisheim, die auch als Notre-Dame des Sept Douleurs bekannt ist. Bekannt wurde die Stadt auch durch den Industriellen Jean-Paul Burrus. Seit 1984 besteht eine Partnerschaft mit der bretonischen Gemeinde Séné am Golf von Morbihan.