Sehenswürdigkeiten in Fairford
Fairford liegt in den sanften Hügeln der Cotswolds, wo sich der Fluss Coln durch die Landschaft schlängelt. Nur wenige Meilen entfernt liegen größere Orte wie Cirencester im Westen, Lechlade im Osten und Swindon im Norden. Die Umgebung ist geprägt von weiten Wiesen und alten Handelswegen, die schon in vorchristlicher Zeit genutzt wurden.
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 872, als er als „Fagrandforda“ in alten Urkunden auftaucht. Schon früh war Fairford ein wichtiger Marktflecken, der von Handel und Handwerk lebte. Im Mittelalter blühte die Wollewirtschaft auf, und wohlhabende Kaufleute wie John Tame prägten das Bild. Zwei Könige, Edward I. und Henry VIII., statteten dem Ort Besuche ab, und die Kirche St Mary’s wurde im 15. Jahrhundert als Zeichen des Reichtums neu erbaut.
Heute ist Fairford vor allem für seine mittelalterliche Kirche St Mary’s bekannt, die eine der vollständigsten Sammlungen originaler Glasfenster in England besitzt. Die Fenster überstanden Reformation und Bürgerkrieg und wurden erst im 20. Jahrhundert umfassend restauriert. Daneben erinnert ein Denkmal an den berühmten Kirchenkater Tiddles, der von der Turmspitze stürzte. Die nahegelegene Militärbasis RAF Fairford und die malerische Flusslandschaft machen den Ort zu einem Anziehungspunkt für Besucher.
📋 Zahlen & Fakten
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- 3.219
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