Sehenswürdigkeiten in Elmshorn

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Elmshorn liegt in Schleswig-Holstein, wo es sich zwischen der Barmstedt-Kisdorfer-Geest und der Seestermüher Marsch an der Krückau ausbreitet. Der Fluss mündet nahe der Stadt in die Elbe, etwa dreißig Kilometer nordwestlich von Hamburg. Die Landschaft ist geprägt von flachen Marschen im Norden und sanften Erhebungen im Süden, wo der Liether Wald mit dem Butterberg bis auf vierzehn Meter ansteigt. Mit über zweieinhalbtausend Einwohnern je Quadratkilometer zählt Elmshorn zu den am dichtesten besiedelten Orten des Landes.

Erstmals taucht der Name Elmshorn 1141 in Urkunden auf, doch erst im 14. Jahrhundert wird das Kirchspiel erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg lagerte Wallensteins Heer hier, bevor die Pest und marodierende Truppen den Ort verwüsteten. Später wurde Elmshorn Schauplatz des Zweiten Nordischen Kriegs, als schwedische Soldaten die Festung Kruckschanze angriffen. Im 18. Jahrhundert erhielt der Ort Marktrechte und erlebte einen bescheidenen Aufschwung, der durch Brände und Sturmfluten immer wieder unterbrochen wurde. Erst mit dem Walfang und Seehandel im 19. Jahrhundert wuchs Elmshorn zu einer bedeutenden Handelsstadt heran, die den Beinamen „das kleine Hamburg“ erhielt.

Heute ist Elmshorn eine Mittelstadt mit industriellem Schwerpunkt und Sitz der Kreisverwaltung. Die Nikolaikirche prägt das Zentrum, wo einst der Wochenmarkt stattfand. Die Spuren der Vergangenheit zeigen sich noch heute in Straßennamen wie Kruck und Vormstegen, die an die alte Festung erinnern. Die windige Lage begünstigt die Nutzung von Windkraft, deren Strom die Stadtwerke ins Netz einspeisen. In der Umgebung lädt der Liether Wald zu Spaziergängen ein, während die Krückau mit ihren Nebenarmen das Bild der Marsch prägt.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
50.728
Fläche
21,36 km²
Seehöhe
3 m
Bezirk
Kreis Pinneberg

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