Edenkoben liegt eingebettet zwischen Pfälzerwald und Weinbergen an der Haardt, dem Ostrand des Pfälzerwaldes, wo das Edenkobener Tal in die Rheinebene mündet. Die Stadt ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Edenkoben und gilt als staatlich anerkannter Luftkurort sowie Mittelzentrum. In der Gemarkung erheben sich markante Berge wie der Schraußenberg oder der Spitzbergel, während Bäche wie der Triefenbach oder der Kohlbach die Landschaft durchziehen. Zu Edenkoben gehören mehrere Wohnplätze, darunter die Exklave im Pfälzerwald mit dem Gebirgspass Kohlplatz.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im 8. Jahrhundert als Zothingowe, bevor er im 16. Jahrhundert zur Kurpfalz kam und später unter französische, österreichische und bayerische Herrschaft geriet. Prägend waren die Verleihung des Marktrechts im 16. Jahrhundert, der Bau einer Wasserleitung und die Errichtung des Schlosses Villa Ludwigshöhe als Sommerresidenz König Ludwigs I. Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte sich Edenkoben zu einem Bildungs- und Sportstandort mit einer Finanzschule und einer Fußballsportschule.
Besonders bekannt ist Edenkoben für seine kulturellen Schätze wie das Schloss Villa Ludwigshöhe mit der Max-Slevogt-Ausstellung, das Siegesdenkmal oder das Museum für Weinbau und Stadtgeschichte. Die Talstation der Rietburgbahn und der Lederstrumpfbrunnen im Zentrum prägen das Stadtbild. Die einst bedeutende jüdische Gemeinde hinterließ Spuren wie die Synagoge und den jüdischen Friedhof, während die katholische Kirche St. Ludwig und die Protestantische Kirche am Marktplatz das religiöse Leben widerspiegeln.