Dettelbach liegt im Nordwesten des unterfränkischen Landkreises Kitzingen, wo der Main die Landschaft prägt. Die Gemeinde erstreckt sich auf der rechten Flussseite, während nur ein Gemarkungsteil bei Mainsondheim auf die linke Seite reicht. Im Westen grenzt das Gebiet an den Landkreis Würzburg, im Norden an Prosselsheim und im Südosten an Kitzingen. Die hügelige Landschaft im Süden geht nach Norden in flachere Gäuflächen über, die von Muschelkalk und Lössböden durchzogen sind.
Erstmals erwähnt wurde der Ort durch den namensgebenden Dettel-Bach, der das Gebiet durchfließt. Die fruchtbaren Böden begünstigten früh Landwirtschaft und Weinbau, während die Lage am Main Handel und Verkehr förderte. Im 20. Jahrhundert entstanden durch Kiesabbau am Fluss der Kleidersee, der heute als Baggersee genutzt wird.
Bekannt ist Dettelbach für seine historische Altstadt mit Fachwerkhäusern und der barocken Wallfahrtskirche Maria im Sand. Die Weinberge prägen das Bild, besonders in Richtung Main. Regelmäßige Feste wie der Dettelbacher Weinfestzug und die Wallfahrt zur Kirche ziehen Besucher an. Die ländliche Umgebung mit ihren Gäuflächen und kleinen Bachtälern bietet zudem naturnahe Erholung.