Coll de Nargó liegt in der katalanischen Region Alt Urgell, eingebettet in eine von Bergen und dem Fluss Segre geprägte Landschaft. Der Ort ist nahe dem Oliana-Stausee gelegen und durch Straßen mit den Nachbargemeinden Ponts, La Seu d’Urgell, Isona und Sant Llorenç de Morunys verbunden. Die Gemeinde umfasst mehrere kleine Ortsteile wie Gavarra, Les Masies de Nargó und Montanissell, die sich in den Sant-Joan-Bergen verteilen.
Die Besiedlung des Gebiets geht auf das frühe 18. Jahrhundert zurück, als es unter spanischer Herrschaft erstmals dauerhaft bevölkert wurde. Wirtschaftlich war der Ort lange von der Landwirtschaft geprägt, doch die Einwohnerzahl ging über die Jahrzehnte deutlich zurück. Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebten hier deutlich mehr Menschen als heute.
Besonders sehenswert ist die romanisch-lombardische Kirche Sant Climent aus dem 11. und 12. Jahrhundert, deren rechteckiger Turm sogar noch ältere, vorromanische Wurzeln hat. Die Gemeinde ist umgeben von einer malerischen Berglandschaft, die Wanderer und Naturliebhaber anzieht.