Sehenswürdigkeiten in Cesano Boscone

chiesa di San Giovanni Battista
chiesa di San Giovanni Battista

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Cesano Boscone liegt in der flachen Lombardei nahe Mailand, umgeben von den Nachbarorten Corsico und Trezzano sul Naviglio. Der Kanal Lambro Meridionale fließt zwischen der Stadt und der Großstadt, während der Ort selbst in vier Viertel unterteilt ist: La Corte, Il Bosco, Il Ponticello und La Cascina. Mit seiner urbanen Lage zählt es zu den dicht besiedelten Gemeinden der Region.

Der Name verweist auf römische Wurzeln, als Veteranen Land am Po erhielten und das Gebiet wegen seines Waldbestands „Boscone“ genannt wurde. Ausgrabungen belegen römische Siedlungsreste bei der Kirche San Giovanni Battista, während eine langobardische Nekropole auf die Zeit der Königin Theodolinda hindeutet. Später gehörte Cesano zur Grafschaft Mailand und erlebte durch die Pest einen dramatischen Bevölkerungsrückgang. Die Villa Marazzi erinnert an die österreichische Herrschaft, bevor der Ort im 19. Jahrhundert neu entstand und nach dem Zweiten Weltkrieg durch Zuwanderung aus Süditalien wuchs.

Heute prägt der S-Bahn-Halt an der Strecke Mailand–Mortara den Verkehr, ergänzt durch einen Park-and-Ride-Platz. Die multikulturelle Bevölkerung spiegelt sich in der Vielfalt der Herkunftsländer wider, darunter Rumänien, Ägypten und Peru. Die historischen Spuren und die moderne Infrastruktur machen den Ort zu einem lebendigen Vorort Mailands.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
23.335
Fläche
3,94 km²
Seehöhe
119 m
Bezirk
città metropolitana di Milano

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