Catania liegt an der Ostküste Siziliens, wo der Fluss Simeto ins Mittelmeer mündet, und am südlichen Hang des Ätna, des größten aktiven Vulkans Europas. Die Stadt ist von einer lebendigen Agglomeration umgeben, die sich bis zum Fuß des Ätnas erstreckt und über eine halbe Million Menschen zählt. Zu den Nachbarorten gehören unter anderem Belpasso und Misterbianco im Landesinneren sowie Acireale und Paternò weiter nördlich.
Die Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück, die mit einer griechischen Gründung um 729 v. Chr. beginnt. Ursprünglich von Sikelern besiedelt, wurde sie von chalkidischen Siedlern als Katane gegründet. Später stand sie unter der Herrschaft von Syrakus, erlebte wechselnde Besetzungen und wurde schließlich Teil des Römischen Reiches. Immer wieder prägten Vulkanausbrüche und Kriege das Schicksal der Stadt, die dennoch zu Wohlstand gelangte.
Catania ist bekannt für seine barocke Architektur, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Besonders sehenswert sind Bauwerke wie das Gymnasium aus römischer Zeit und die spätbarocken Kirchen. Die Stadt lebt von ihrer kulturellen Vielfalt, die sich in Festen und Traditionen widerspiegelt, und profitiert von der fruchtbaren Umgebung am Ätna.