Sehenswürdigkeiten in Caspe
Caspe liegt in der spanischen Region Aragonien, etwa hundert Kilometer südöstlich von Saragossa. Der Ort befindet sich nahe der Stelle, wo der Fluss Guadalope in den durch den Stausee von Mequinenza aufgestauten Ebro mündet. Die Landschaft ist von trockenem Klima geprägt, mit durchschnittlich nur 325 Millimeter Niederschlag im Jahr. Die mittlere Jahrestemperatur beträgt dort etwa 14,6 Grad Celsius.
Schon in vorrömischer Zeit lebten hier iberische Stämme, später stand der Ort unter maurischer Herrschaft. Nach der Rückeroberung durch König Alfons II. von Aragón wurde Caspe 1169 dem Königreich eingegliedert und gelangte unter die Verwaltung des Johanniterordens. 1412 war der Ort Schauplatz des Kompromisses von Caspe, der die Erbfolge in Aragón regelte. Im Laufe der Jahrhunderte wurde Caspe immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt, etwa im Spanischen Erbfolgekrieg oder im Bürgerkrieg, als es sogar Sitz der republikanischen aragonesischen Regierung war.
Heute ist Caspe bekannt für seine historischen Bauwerke wie die romanische Einsiedelei Santa Maria de Horta oder die Kirche Santa Maria la Mayor, die als Nationalmonument gilt. Die Stadt veranstaltet Messen wie Expocaspe und pflegt Städtepartnerschaften mit Almería, Gaillac und Santa Maria a Vico. Persönlichkeiten wie der Schriftsteller Miguel Agustín Príncipe oder der Radsportler Abel Mustieles stammen von hier. Wirtschaftlich spielt neben Landwirtschaft und Industrie auch der Tourismus eine wachsende Rolle.
📋 Zahlen & Fakten
- Einwohner
- 10.365
- Fläche
- 503,15 km²
- Seehöhe
- 150 m
- Bezirk
- provincia de Zaragoza
- Website
- www.caspe.es
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