Sehenswürdigkeiten in Cartaya
Cartaya liegt in der andalusischen Provinz Huelva, etwa 35 Kilometer von der gleichnamigen Hauptstadt entfernt. Das flache Gelände erhebt sich nur 26 Meter über dem Meeresspiegel und ist geprägt von fruchtbaren Böden, auf denen Zitrusfrüchte und Erdbeeren gedeihen. Die Küste mit ihren beiden touristischen Orten El Portil und El Rompido zieht im Sommer zahlreiche Besucher an.
Der Name der Stadt geht vermutlich auf phönizische Wurzeln zurück, doch erst im 15. Jahrhundert entstand hier eine feste Siedlung. Damals ließ der Markgraf von Gibraleón eine Fährverbindung über den Fluss Piedras einrichten und gründete zu deren Schutz den Ort. Wenig später begann der Bau der Burg der Zúñiga, die noch heute westlich der Altstadt zu sehen ist. Im selben Jahrhundert entstand eine kleine Kirche im Mudéjar-Stil, die später durch die heutige San-Pedro-Kirche ersetzt wurde.
Besonders sehenswert sind die Überreste einer römischen Burg, das Kloster Convento de las Mercedes aus dem 18. Jahrhundert sowie die San-Pedro-Kirche. In der Umgebung erstrecken sich die Marismas de San Miguel, ein geschütztes Feuchtgebiet am Mündungstrichter des Río Piedras, das Naturliebhaber anzieht.
📋 Zahlen & Fakten
- Einwohner
- 21.471
- Fläche
- 2.264 km²
- Seehöhe
- 26 m
- Bezirk
- provincia de Huelva
- Website
- www.cartaya.es
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