Cangas de Onís liegt im Osten Asturiens, eingebettet im Tal zweier Flüsse, des Sella und des Güeña. Die Gemeinde erstreckt sich über ein weitläufiges Gebiet, von dem ein beträchtlicher Teil zum Nationalpark Picos de Europa gehört. Im Ort selbst und seiner Umgebung finden sich Spuren aus der Frühzeit, etwa die Blaue Höhle mit einem über 11.000 Jahre alten Begräbnis.
Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Entstehung des asturischen Königreichs verbunden. Hier starb Pelayo, der als Gründer dieses Reiches gilt, und hier residierten die Herrscher bis ins Jahr 774. Ein besonderes Ereignis war der Fund eines Eisenmeteoriten im 19. Jahrhundert, der zu den seltenen Funden in Spanien zählt.
Besonders sehenswert sind die romanische Brücke, die als Baudenkmal geschützt ist, sowie die Kapelle Santa Cruz aus dem 8. Jahrhundert, die auf einer Megalithanlage ruht. Dazu kommen das Palacio de Cortés aus dem 18. Jahrhundert. Der Ort brachte bedeutende Persönlichkeiten hervor, darunter Politiker, Maler, Schriftsteller und Journalisten.