Caldearenas liegt im Norden Aragoniens, in der Provinz Huesca, und ist Verwaltungssitz einer gleichnamigen Gemeinde. Der Ort befindet sich auf etwa 650 Metern Höhe in der Comarca Alto Gállego, einer Region, die vom Fluss Gállego geprägt ist. Die Gemeinde umfasst mehrere kleine Dörfer wie Anzánigo, Aquilué und Latre, die sich über das bergige Gelände verteilen.
Erstmals erwähnt wurde Caldearenas in historischen Quellen, ohne dass ein genaues Datum genannt wird. Traditionell lebte die Bevölkerung von der Landwirtschaft, die bis heute eine wichtige Rolle spielt. Die Gemeinde entwickelte sich als ländlicher Mittelpunkt in einer von Tälern und Hügeln durchzogenen Landschaft.
Heute ist Caldearenas vor allem für seine ehemalige Getreidemühle La Harinera de Dolores bekannt, die heute als Interpretationszentrum dient. Das Gebäude erinnert an die wirtschaftliche Vergangenheit des Ortes und bietet Einblicke in die lokale Geschichte. Die umliegende Natur mit ihren Flusstälern und Bergen macht die Region zu einem ruhigen Rückzugsort abseits des Massentourismus.