Burton Fleming liegt im Osten Yorkshires, nahe der Grenze zu North Yorkshire. Das Dorf befindet sich etwa sieben Meilen nordwestlich von Bridlington und sechs Meilen südlich von Filey in einer sanften Landschaft. Die Gypsey Race, ein kleiner Fluss, durchfließt den Ort und prägt das Bild der Umgebung.
Der Name Burton Fleming geht auf eine alte Bezeichnung zurück: „Burton“ stammt aus dem Altenglischen und bedeutet „Siedlung am Fort“, während „Fleming“ auf eine Familie zurückgeht, die im 12. Jahrhundert hier lebte. Früher war der Ort als North Burton bekannt. Im Mittelalter gehörte Burton Fleming zum Verwaltungsbezirk Dickering Wapentake, später war es Teil verschiedener Verwaltungsstrukturen, darunter der Bridlington Rural District und der Borough of North Wolds. Besonders bekannt ist das Dorf für ein Haus, in dem Königin Henrietta Maria während des Englischen Bürgerkriegs versteckt wurde. Zudem wurde hier ein bedeutender eisenzeitlicher Friedhof mit 64 Grabhügeln entdeckt, der zur Arras-Kultur zählt.
Die Kirche St. Cuthbert stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist als denkmalgeschütztes Bauwerk von besonderem Interesse. Ihr normannischer Süd-Eingang und der Westturm sind noch erhalten, während die Reste eines ehemaligen normannischen Seitenschiffs heute außen sichtbar sind. Der Fluss Gypsey Race führte 2012 zu schweren Überschwemmungen im Dorf. Neben einem Pub und einer Metzgerei ist Burton Fleming auch für seine Initiative bekannt, sich als „igelfreundlich“ zu bezeichnen.