Sehenswürdigkeiten in Biedenkopf

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Biedenkopf liegt im Nordwesten Hessens, dort wo das Hessische Hinterland beginnt. Die Stadt schmiegt sich an den Oberlauf der Lahn, umgeben von bewaldeten Hügeln wie der 674 Meter hohen Sackpfeife und dem Schwarzenberg. Im Norden grenzt sie an westfälische Orte, im Süden an das Gladenbacher Bergland, während im Osten Wetter und im Westen Bad Berleburg benachbart sind.

Erstmals taucht der Ort 1196 in Urkunden auf, als ein Gefolgsmann des Kölner Erzbischofs nach Biedenkopf benannt wird. Die Burg entstand unter thüringischer Herrschaft, doch schon 1302 fiel der Ort an die Landgrafen von Hessen. Immer wieder verpfändet, wurde Biedenkopf zum Sitz eines hessischen Amtes. Später prägten Kriege und Industrialisierung das Bild: Ein Kriegerdenkmal erinnert an die Gefallenen des 19. Jahrhunderts, während die Erlenmühle einst Kupfer und Silber aus der Region verarbeitete.

Heute ist Biedenkopf vor allem für seinen Grenzgang bekannt, ein großes Volksfest, bei dem Tausende die Grenzen des Stadtwaldes ablaufen. Die Erlenmühle mit ihrer wechselvollen Geschichte und das Kriegerdenkmal am Marktplatz zeugen von der Vergangenheit, während die umliegenden Berge wie die Sackpfeife Wanderern und Erholungssuchenden eine abwechslungsreiche Landschaft bieten.

📋 Zahlen & Fakten

Einwohner
13.717
Fläche
90,31 km²
Seehöhe
290 m
Bezirk
Landkreis Marburg-Biedenkopf

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