Sehenswürdigkeiten in Beynost

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La Cascade de Beynost
Benoît Prieur CC0

Sehenswürdigkeiten in Beynost

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La Cascade de Beynost
château du Soleil

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Beynost liegt in der sanft hügeligen Landschaft Côtière, etwa fünfzehn Kilometer nordöstlich von Lyon. Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom Schwemmtal der Rhône bis zu einem etwa hundert Meter höher gelegenen Plateau, das zur Dombes gehört. Der Ort bildet mit den Nachbardörfern Saint-Maurice-de-Beynost und La Boisse eine fast lückenlose Siedlungsfläche. Ein künstlicher Seitenkanal der Rhône, der Canal de Miribel, durchzieht das Tal, während die Sereine, ein kleiner Fluss, die Grenze zu Thil markiert.

Frühe Spuren einer gallorömischen Villa belegen eine Besiedlung bereits in antiker Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche Saint-Julien stammt aus dem Jahr 1183, als Beynost noch den Herren von Montluel gehörte. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Ort mehrfach den Besitzer, bis er 1601 mit dem Vertrag von Lyon endgültig an Frankreich fiel. Nach der Revolution gehörte Beynost zur Provinz Bresse und wechselte später mehrfach den Kanton, bevor es 1982 dem neu geschaffenen Kanton Miribel zugeordnet wurde.

Die Gemeinde beherbergt eine mittelalterliche Kirche, die im 12. Jahrhundert entstand und später mehrfach umgebaut wurde. Heute dient das ehemalige Gotteshaus als Festsaal, während eine neue Kirche am selben Ort steht. Die Villa Monderoux, ein Renaissancebau aus dem 16. Jahrhundert, beherbergt heute ein Kulturzentrum mit einem denkmalgeschützten Park. Berühmte Söhne der Gemeinde sind der Kriminologe Alexandre Lacassagne und sein Sohn, der Arzt und Argotologe Jean Lacassagne, beide auf dem örtlichen Friedhof beigesetzt.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
5.198
Fläche
10,64 km²
Seehöhe
322 m
Bezirk
arrondissement de Bourg-en-Bresse

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