Bergerac liegt im Südwesten Frankreichs, am Nordufer der Dordogne, in einer Region namens Périgord pourpre. Die Stadt wird von mehreren kleineren Flüssen und Bächen durchzogen, darunter der Caudeau und der Conne. Das Gelände steigt im Norden zu Hügeln an, während der Süden vom breiten Dordognetal geprägt ist. Der höchste Punkt im Gemeindegebiet erreicht 145 Meter, der tiefste liegt bei 12 Metern. Rund die Hälfte der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, ein Viertel ist bebaut.
Die erste schriftliche Erwähnung der Stadt stammt aus dem Jahr 1100 unter dem Namen Brageyrack. Im Mittelalter entwickelte sich Bergerac zu einem wichtigen Handelsplatz, wovon archäologische Funde aus der Zeit zwischen dem ersten Jahrhundert vor Christus und dem frühen Mittelalter zeugen. Die Stadt profitierte von ihrer Lage an einer Nebenroute, die einst das antike Vesunna mit der Dordogne verband. Später prägten Weinbau und Handel mit den namensgebenden Weinen des Anbaugebiets die Wirtschaft.
Bergerac ist bekannt für seine Weine und die malerische Altstadt mit der Kirche Notre-Dame. Die Stadt verbindet ländlichen Charme mit städtischem Leben und liegt in einer Region, die für ihre kulturellen und kulinarischen Traditionen geschätzt wird. Die umliegenden Hügel und das Dordognetal bieten zudem landschaftliche Reize für Besucher.