Bełżyce liegt in der Woiwodschaft Lublin, südwestlich der gleichnamigen Stadt. Die Gemeinde zählt etwa Einwohner und umfasst neben der Stadt weitere Ortschaften. Die Landschaft gehört zur Region um Lublin, die für ihre fruchtbaren Böden bekannt ist.
Erstmals erwähnt wird der Ort im Jahr. Im frühen fünfzehnten Jahrhundert erhielt Bełżyce Stadtrechte nach Magdeburger Recht und wurde mit einem Schloss ausgestattet. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Stadt mehrfach die staatliche Zugehörigkeit, darunter unter die Habsburger und ins Großherzogtum Warschau. Während des Zweiten Weltkriegs wurde ein Ghetto eingerichtet, in dem zeitweise mehrere tausend Menschen lebten. Nach dem Krieg verlor Bełżyce vorübergehend seinen Stadtstatus, bevor er wiederhergestellt wurde.
Die Stadt ist Sitz einer größeren Gemeinde und beherbergt Persönlichkeiten wie einen Archäologen und einen Radrennfahrer. Ein besonderes Zeugnis der Geschichte ist der jüdische Friedhof, der an die einst bedeutende jüdische Gemeinschaft erinnert.