Sehenswürdigkeiten in Bar-le-Duc
Bar-le-Duc liegt im Nordosten Frankreichs, eingebettet in eine hügelige Landschaft am Fluss Ornain. Die Stadt gliedert sich in zwei Teile: die Unterstadt im schmalen Tal und die Oberstadt auf einem Hügel im Südwesten. Durch das Gebiet führen der Rhein-Marne-Kanal und die Bahnstrecke Paris–Strasbourg, während mehrere Brücken den Ornain überspannen.
Die Wurzeln der Stadt reichen bis in die gallorömische Zeit zurück, später wurde sie unter den Merowingern als „Burgum Barri“ erwähnt. Im Mittelalter war Bar Sitz eines Grafen und erhielt 1243 Stadtrechte. Als Teil des Heiligen Römischen Reiches wechselte die Grafschaft mehrfach die Besitzer, bis sie schließlich 1766 an Frankreich fiel. Während des Ersten Weltkriegs spielte die Straße nach Verdun eine entscheidende Rolle für die Versorgung der Front.
Bar-le-Duc besticht durch seine Renaissancearchitektur, besonders in der Oberstadt mit ihren Steinhäusern aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Sehenswürdigkeiten sind die Kirche Saint-Étienne mit der berühmten Skulptur „Le Transi“ von Ligier Richier und der Uhrturm als letzter Rest der mittelalterlichen Befestigung. Die Stadt pflegt Partnerschaften mit Wilkau-Haßlau in Deutschland und Gyönk in Ungarn.
📋 Zahlen & Fakten
- Einwohner
- 14.607
- Fläche
- 23,62 km²
- Seehöhe
- 327 m
- Bezirk
- Meuse
- Website
- www.barleduc.fr
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