Sehenswürdigkeiten in Bad Breisig

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Burg Rheineck

Bild: MFSG · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Bad Breisig liegt am linken Rheinufer im Norden des Mittelrheins, etwa eine halbe Tagesreise von Bonn entfernt. Die Stadt besteht aus den drei Ortsteilen Oberbreisig, Niederbreisig und Rheineck, die sich an den Hängen und am Flussufer verteilen. Hier fließt der Frankenbach in den Rhein, während der Vinxtbach etwas nördlich die alte Grenze zwischen römischen Provinzen markierte. Die Landschaft ist geprägt vom Fluss, den Weinbergen und den sanften Anhöhen des Umlands.

Die Wurzeln der Siedlung reichen bis in die Steinzeit zurück, doch der Name „Breisig“ stammt aus keltischer Zeit. Später wurde der Ort zum Mittelpunkt des „Breisiger Ländchens“, einer kleinen, fast eigenständigen Herrschaft, die zwischen Klöstern und Adelsfamilien wechselte. Die Templer hinterließen hier ihre Spuren, bis der Orden im frühen 14. Jahrhundert aufgelöst wurde. Die Johanniter übernahmen seine Besitzungen und prägten das Bild des Ortes über Jahrhunderte. Im 19. Jahrhundert kam das Gebiet unter preußische Herrschaft, und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es Teil von Rheinland-Pfalz.

Heute ist Bad Breisig vor allem als Kurstadt bekannt, deren Heilquellen seit Beginn des 20. Jahrhunderts genutzt werden. Die spätromanische Pfarrkirche St. Viktor und die barocke St. Marien-Kirche zeugen von der langen Geschichte. Ein Puppenmuseum im ehemaligen Rathaus zeigt die kulturelle Vielfalt der Region. Die Stadt lebt vom Kurbetrieb, vom Tourismus und von ihrer verkehrsgünstigen Lage zwischen Koblenz, Bonn und Köln.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
9.655
Fläche
19,93 km²
Seehöhe
98 m
Bezirk
Verbandsgemeinde Bad Breisig

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