Auerbach liegt im sächsischen Vogtland, wo das Flüsschen Göltzsch die Stadt durchzieht. Eingebettet in den deutschen Mittelgebirgsraum, grenzt sie nahe am Erzgebirge. Mit Rodewisch und Falkenstein bildet sie den Städteverbund Göltzschtal, während Ellefeld als Enklave innerhalb des Stadtgebiets liegt.
Erstmals 1122 erwähnt, geht die Burg auf das 11. Jahrhundert zurück, ihr Schlossturm ist bis heute erhalten. Die planmäßige Stadtanlage stammt aus dem 14. Jahrhundert unter den Vögten von Plauen. Bergbau prägte lange Zeit das Bild: Zinn- und Eisenerzbergbau führten 1543 zur Verleihung des Bergstadtprivilegs, im 17. Jahrhundert erhielt Auerbach den Beinamen „Pechstadt“. Im 19. Jahrhundert gehörte sie zum Amt Plauen, später zur Amtshauptmannschaft.
Die Stadt wird wegen ihrer drei weithin sichtbaren Türme auch „Drei-Türme-Stadt“ genannt. Dazu zählen der mittelalterliche Schlossturm, die katholische Kirche „Zum Heiligen Kreuz“ und die evangelische „St. Laurentius“. Die profanierte Nicolaikirche dient heute als Galerie. Ein bekanntes Bad ist das „Waldbad Brunn“ aus dem Jahr 1925. Jährlich lockt ein mittelalterliches Stadtfest Besucher an, und der VfB Auerbach spielt in der Fußball-Oberliga Nordost.