Ateca liegt im Westen der zentralspanischen Provinz Saragossa, wo der Río Manubles in den Río Jalón mündet. Die Gemeinde befindet sich etwa 590 Meter über dem Meeresspiegel, nahe der Grenzen zu den Provinzen Soria und Guadalajara. Die nächste größere Stadt ist Calatayud, etwa fünfzehn Kilometer entfernt, während die Provinzhauptstadt Saragossa rund hundert Kilometer nordöstlich liegt. Das Klima ist winterlich kalt, im Sommer mäßig bis warm, mit geringen Niederschlägen über das ganze Jahr verteilt.
Die Geschichte des Ortes reicht bis in die keltiberische Zeit zurück, als er unter dem Namen Alce bekannt war. Später prägten Römer, Westgoten und Araber die Region, bis Ateca im 12. Jahrhundert endgültig von den Christen zurückerobert wurde. Während des Guerra de los Dos Pedros im 14. Jahrhundert war das Gebiet um Ateca ein wichtiger Kriegsschauplatz, in dem zahlreiche Burgen zerstört wurden. Wirtschaftlich lebte der Ort lange von Landwirtschaft und Selbstversorgung, wobei später auch Obstanbau und Schokoladenherstellung an Bedeutung gewannen.
Ateca besticht durch seine historische Architektur, darunter die Pfarrkirche Santa María mit ihrem Mudéjar-Turm und einer barocken Innenausstattung. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kirche San Francisco, der Uhrturm und das Renaissance-Rathaus. Am Stadtrand stehen mehrere Einsiedlerkapellen, und eine Stierkampfarena aus den 1950er Jahren rundet das Bild ab. Ein bekannter Sohn der Stadt ist der Architekt Antonio Duce Oliveros, der in Chile wirkte.