Sehenswürdigkeiten in Arrou

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Schloss Courtalain

Bild: Catskingloves · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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Arrou liegt in der französischen Region Centre-Val de Loire, eingebettet zwischen den sanften Landschaften von La Beauce und Le Perche. Der Ort wird von der Yerre durchflossen, einem Nebenfluss des Loir, der sich hier durch die flache Umgebung schlängelt. Die Gemeinde gehörte einst zum Kanton Brou und liegt etwa 45 Kilometer südwestlich von Chartres.

Erstmals taucht der Name Arrou im Jahr 1125 auf, doch seine Wurzeln reichen weiter zurück. Der keltische Ursprung Atur-Arum deutet auf eine Furt an der Yerre hin, die schon früh als Übergang diente. Im 6. Jahrhundert schenkte Königin Clotilde das Gebiet den Mönchen von Saint-Père in Chartres, die es über Jahrhunderte bewirtschafteten. Später übernahmen weltliche Herren die Herrschaft, bis Arrou schließlich 2017 mit mehreren Nachbargemeinden zur neuen Kommune Vald’Yerre fusionierte.

Besonders sehenswert ist die Festung Bois-Ruffin, deren Geschichte bis ins 5. Jahrhundert zurückreicht. Die Burg wurde im Hundertjährigen Krieg belagert und wechselte mehrfach den Besitzer, bis sie im 19. Jahrhundert in den Besitz eines Bauern überging. Auch die Kapelle Saint-Benoît, eine Stiftung aus dem 12. Jahrhundert, und die romanische Kirche Saint-Lubin mit ihren späteren Erweiterungen prägen das Bild. Persönlichkeiten wie Catherine Bellier und Anne Léon II. de Montmorency-Fosseux sind mit Arrou verbunden.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
1.432

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