Sehenswürdigkeiten in Andlau

11 Ziele an einem Ort.

Abteikirche Andlau

Bild: © Ralph Hammann - Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

11 SehenswürdigkeitenBas-RhinFrankreich

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Auf der Karte

Andlau liegt am westlichen Rand der Oberrheinebene, wo sich die bewaldeten Ausläufer der Vogesen ausbreiten. Durch den Ort fließt der gleichnamige Fluss, der in die Ill mündet. Im Nordosten grenzt Andlau an Barr und Mittelbergheim, im Osten an Eichhoffen, im Süden an Bernardvillé und im Westen an Le Hohwald. Die Gemeinde erstreckt sich zu einem Großteil in die Vogesen hinein.

Die Gründung Andlaus geht auf das Jahr 880 zurück, als die Kaiserin Richardis hier ein Kloster errichtete. Nach ihrer Verstoßung durch ihren Gemahl Karl III. fand sie hier Zuflucht und wurde später heiliggesprochen. Ihr Grab in der Abteikirche entwickelte sich zu einem bedeutenden Wallfahrtsort. Das Adelsgeschlecht Andlau prägte die weitere Geschichte des Ortes, dessen Wappen sich vom Familienwappen ableitet. Nach der Französischen Revolution verlor das Kloster seine Bedeutung, und Andlau wurde Teil des Deutschen Reichs bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.

Die ehemalige Abteikirche Sainte-Richardis mit ihrer romanischen Krypta aus dem 11. Jahrhundert ist ein herausragendes Bauwerk. Die Burgruinen Hohandlau und Spesburg zeugen von der mittelalterlichen Vergangenheit. Der Ort lebt heute vor allem vom Weinanbau, insbesondere in den Grand-Cru-Lagen Kastelberg, Moenchberg und Wiebelsberg. Ein Brunnen auf dem Marktplatz erinnert an die Heilige Richardis und die Legende von der Bärin, die ihr den Standort wies.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
1.757
Fläche
23,69 km²
Seehöhe
795 m
Bezirk
Bas-Rhin

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