Sehenswürdigkeiten in Almonte
Almonte liegt in der Provinz Huelva in Andalusien, etwa 51 Kilometer von der Provinzhauptstadt entfernt. Das Gemeindegebiet ist mit 861 Quadratkilometern das größte der Provinz und umfasst neben dem Hauptort auch das Dorf El Rocío, den Strand von Matalascañas sowie einen Großteil des Nationalparks Coto de Doñana. Mit rund 25.000 Einwohnern ist Almonte eine der größeren Gemeinden der Region, wobei der Großteil in der Stadt selbst lebt.
Die Geschichte Almontes reicht bis in prähistorische Zeiten zurück, wie Funde aus der Bronzezeit belegen. Im 8. Jahrhundert entstand unter dem Namen Al-Yabal der heutige Stadtkern, doch bereits im Mittelalter spielte der Ort eine bedeutende Rolle. Nach der Reconquista wurde Almonte Teil des Königreichs Kastilien und später der Grafschaft Niebla. Die Herzöge von Medina Sidonia prägten die Entwicklung des Gebiets, insbesondere durch die Erweiterung der Ländereien und die Förderung von Landwirtschaft und Jagd im späteren Nationalpark Doñana.
Heute ist Almonte vor allem für seine einzigartige Natur bekannt, darunter über 50 Kilometer unberührte Strände und geschützte Landschaften. Der Ort ist international als touristisches Ziel etabliert und beherbergt zwei der sechs andalusischen Naturdenkmäler. Zudem ist Almonte Sitz der Organisation Amuparna und bekannt für seine ökologische Landwirtschaft sowie als einzige Gemeinde Andalusiens mit einer Amtssitz und einer Startrampe für Raumfahrzeuge.
📋 Zahlen & Fakten
- Einwohner
- 24.864
- Fläche
- 861 km²
- Seehöhe
- 75 m
- Bezirk
- provincia de Huelva
- Website
- www.almonte.es
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