Sehenswürdig · Zellingen

Zellingen

Gemeinde im Landkreis Main-Spessart in Deutschland

Zellingen

Bild: UlrichAAB · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Zellingen liegt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart, in der Region Würzburg am Main. Durch den Ort verläuft der Fränkische Marienweg, und er ist namensgebender Ort der Zellinger Mulde, einer geologischen Synklinalen. Die Gemeinde umfasst drei Gemeindeteile, darunter den Hauptort Zellingen, das Pfarrdorf Duttenbrunn und Markt Retzbach, ein ehemaliger Markt.

Zellingen wurde im Mittelalter als Cellingen erwähnt und war Teil des Hochstifts Würzburg, das 1803 an Bayern fiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen entstand 1818 die heutige Gemeinde. Die Region war im 16. Jahrhundert von bedeutenden religiösen und politischen Ereignissen geprägt, darunter ein Empfang des Kaisers Ferdinand. Die Gemeinde war zudem Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Zellingen.

Zellingen ist bekannt für seine historischen Gotteshäuser, darunter die Pfarrkirche Sankt Georg und die Maria-Hilf-Kapelle. Die Gemeinde unterhält Partnerschaften mit Geyer, Louvigny und Tiefenbach. Im Bereich Bildung gibt es eine Grundschule und eine Mittelschule. Zudem gibt es mehrere Baudenkmäler und eine gut ausgebauten Verkehrsanbindung mit Buslinien und der Bahn.

Quellen (2)
Seehöhe
170 m

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