Zeischa
Stadtteil von Bad Liebenwerda
Zeischa ist ein Ortsteil von Bad Liebenwerda im Landkreis Elbe-Elster. Das Dorf liegt drei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt an der Schwarzen Elster und gehört zum Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft. Es ist Teil des Landschaftsschutzgebietes Elsteraue und umgeben von der Endmoräne Hohenleipisch-Plessa. Die Region prägt sich durch saalekaltzeitliche Sande und Kiese aus, die seit dem 19. Jahrhundert industriell abgebaut werden. Zeischa hat etwa 472 Einwohner und wurde erstmals 1391 urkundlich erwähnt. Der Ort war bis ins 19. Jahrhundert von Ackerbau, Viehzucht und Fischerei geprägt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden Forstbaumschulen, die die Flur des Ortes prägten. Der Kiesabbau begann 1888 und führte zur Entstehung eines 80 Hektar großen Baggerteichs, der seit den 1960er Jahren als Erholungsgebiet genutzt wird. Das Dorf umfasst mehrere Baudenkmäler, darunter die 1904 errichtete Dorfschule und das Grab des Bürgermeisters Elias Borßdorff, der im Dreißigjährigen Krieg von schwedischen Söldnern getötet wurde. Die Landschaft um Zeischa ist geprägt von Flüssen, Moränen und Schutzgebieten. Die Region ist Teil des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und des Landschaftsschutzgebietes Elsteraue. Die Klimaunterschiede sind durch das Breslau-Magdeburger Urstromtal und die umliegenden Höhenzüge beeinflusst.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ortsteil
- Ort
- Bad Liebenwerda
- Seehöhe
- 86 m
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