Sehenswürdigkeiten · Windorf

Windorf

Markt im niederbayerischen Landkreis Passau

Windorf
Konrad Lackerbeck Public domain

Windorf liegt in der Region Donau-Wald am nördlichen Ufer der Donau, vier Kilometer flussabwärts von Vilshofen an der Donau. Der Markt befindet sich nordwestlich von Passau und südöstlich von Deggendorf. Zu den Nachbargemeinden gehören Vilshofen an der Donau, Hofkirchen, Aicha vorm Wald und Tiefenbach. Die Gemeinde umfasst mehrere Gemarkungen und ist staatlich anerkannter Erholungsort.

Windorf wird erstmals im Jahr 1010 urkundlich erwähnt, als es König Heinrich II. dem Kloster Niedernburg übergab. Der Ort wurde im 13. Jahrhundert zum Markt erhoben und gehörte bis 1803 zum Hochstift Passau. Im 19. Jahrhundert blühte der Schiffbau, wobei Windorf für seine Schiffsbrücken und Schiffe bekannt war. Die Gemeinde wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern in mehrere Teile aufgeteilt und später wieder zusammengeschlossen.

Windorf ist bekannt für sein Schiffsmuseum und das Kulturhaus Alte Kirche in Rathsmannsdorf. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Schloss Rathsmannsdorf, die Pfarrkirche St. Michael in Otterskirchen und die Pestsäule in Lapperding. Die Gemeinde verfügt über eine Vielzahl von kulturellen und historischen Stätten, die den Charakter des Ortes prägen.

Quellen (2)
Seehöhe
306 m

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